Was dein Bürostuhl über deinen Recruiting-Stil verrät!
Wie man sitzt, so rekrutiert man. Jeder, der in einer Personalvermittlung arbeitet, kennt sie – die verschiedenen Recruiting-Typen. Ob klassisch, dynamisch, effizient oder pragmatisch – welcher Bürostuhl- und Recruiting-Typ bist du?
Der Chefsessel-Typ
„Delegiert alles, liebt Prozesse, hat das CRM im Griff – menschlich etwas auf Standby.“
Er sitzt hoch und blickt weit. Der Chefsessel-Recruiter hat klare Prozesse, top gepflegte CRM-Systeme und mindestens drei Dashboards offen. Er liebt Struktur, Kennzahlen und gepflegte Excel-Tabellen. Er kennt seine Time-to-Hire, seine Cost-per-Hire und das KPI-Dashboard auswendig. Der Kontakt mit Kandidat*innen? Eher über Tools als über Menschen.
Recruiting-Stil: Prozessgetrieben, datenbasiert – manchmal ein bisschen zu distanziert.
Der Gymnastikball-Typ
„Spricht täglich mit 10 Juniors, glaubt an Cultural Fit über alles – scheitert an der Stellenanzeige.“
Beweglich. Offen. Und ständig im Flow – dieser Typ sourct Junior-Entwickler. Zwischen Video-Calls und kurzen Streching-Pausen, spricht er fünf Sprachen (davon zwei Programmiersprachen) und kennt die persönlichen Geschichten hinter jedem CV. Bauchgefühl ist sein stärkstes Argument. Sein Motto: „Cultural Fit über alles.“ Struktur? Kann man machen, aber bitte nicht in Tabellenform.
Recruiting-Stil: Warm, empathisch, nah dran – aber leicht chaotisch im Follow-up.
Der Stehschreibtisch-Typ
„Immer im Sprint-Modus, sourct mit KI, TikTok und kaltem Kaffee – kennt jeden Tech-Stack.“
Immer wach, immer online – dieser Typ hat bereits vor dem Daily drei neue Bewerber angesprochen, ein Reel zu Tech-Sourcing gesehen und sich vom Chatbot den nächsten Call vorbereiten lassen. KI-gestütztes Matching? Natürlich. TikTok-Recruiting? Schon ausprobiert. Kaltakquise? Klar – aber nur mit ChatGPT. Für ihn ist Recruiting ein agiles Experimentierfeld – digital, schnell, KI-unterstützt.
Recruiting-Stil: Smart, skalierbar, super effizient – aber manchmal etwas zu sehr „Digital first“.
Der Küchenstuhl-Typ
„Improvisiert alles, ist aber sympathisch – Excel hasst ihn, seine Kandidaten lieben ihn.“
Dieser Typ rekrutiert mit Improvisationstalent, Notizblock und Menschenkenntnis – und einer Excelliste, die eigentlich schon dreimal abgeschrieben gehört. Er weiß, wie man zuhört – auch ohne CRM-Reminder. Sein Lieblingssatz: „Das passt zwar nicht perfekt auf dem Papier, aber irgendwie habe ich da ein gutes Gefühl.“
Recruiting-Stil: Direkt, ehrlich, improvisiert – aber dafür oft mit überraschend guten Matches.
Fazit: Recruiting ist Einstellungssache
Ob Chefsessel, Ball oder Stehtisch: Recruiting funktioniert am besten, wenn es zu dir passt – und zu deinen Kandidat*innen. Die Tools helfen, die Systeme stützen – aber am Ende entscheiden Haltung, echtes Interesse und der richtige Cultural Fit. Recruiting lebt nicht von Tools, sondern von Gesprächen, Vertrauen und einem guten Gespür.
Und genau das ist unsere Stärke. Wenn Du also auf der Suche nach einer neuen Herausforderung bist oder den passenden Kandidaten für Deine Stellenanzeige suchst: Wir helfen gern weiter!